Wechsel

Posted in 1 on Januar 24, 2009 by stockfisch

Achtung! Ab sofort findet ihr uns unter Gruppe Sur l’eau Blogsport.

Palästinademo in HL – Ein Erlebnisbericht

Posted in Demo, Kategorie with tags , , , , , on Januar 23, 2009 by stockfisch

Am 17. Januar versammelten sich ca. 750 Personen vor dem Lübecker Holstentor, um gegen die israelische Verteidigungspolitik im Gaza-Streifen zu protestieren. Der „Rat der islamischen Gemeinschaften in S-H“ hatte schon an den ersten zwei Wochenenden dieses Jahres Demos dieser Art in Lübeck organisiert.
Während die Forderungen der ersten zwei Demonstrationen nach „Frieden“ und der Beendigung des Krieges eher langweilig und wenig spektakulär waren, zeichnete sich dieses Stelldichein durch sein hohes Selbstbewusstsein aus: angegriffen wurde nun das Existenzrecht Israels mithilfe antisemitischer Klischees und wirrer Verschwörungstheorien.
Die liebevoll mit Kunstblut befleckten Kinderpuppen verschwanden beinahe unter einer Flut von Palästina-Flaggen. Passend zu den Nationalfahnen gruseliger Staaten wie die des Libanons oder Deutschlands fand sich auch eine Hisbollah-Fahne wieder (Strafanzeige?). Mit viel Pathos und ein wenig Selbstmitleid wurde Israel als Kindermörder verleumdet, was sich nicht nur in den Parolen, sondern auch in den Bildern verwundeter Kinder und Frauen mit der Unterschrift „Stop killing Kids“ (samt Davidstern, da alle Juden ja irgendwie Israelis sein müssen, das lässt sich sicherlich verstehen!), äußerte.
Vor diesem Hintergrund verwundert auch jenes Transparent nicht, das rhetorisch fragt: „Wer regiert die Welt? Wacht auf!“ Die logische Konsequenz daraus zieht eine junge Muslime: „Boycott Israel“, Kauft nicht bei Juden 2.0. Ein weiteres Transparent erklärt, Palestinenserrechte [sic!] seien auch Menschrechte. Sein Träger hatte das grüne Stirntuch der Hamas umgebunden.
Nun wäre es unangebracht, der Demo einen antiemanzipatorischen oder gar sexistischen Charakter zuzuschreiben. Zwar wies der Organisator kurz vor Beginn der Demonstration die Teilnehmer an, dass Frauen und Männer getrennt voneinander zu gehen haben, aber Familien durften im Zweifelsfall auch gemeinsam gehen. Auch Islamisten haben Herz. Denn was gibt es Schöneres als einen gemeinsamen Samstagspaziergang mit der Familie bei Schlachtrufe wie „Allahu-akbar“ und „Intifada bis zum Sieg“?
Doch trotz harter Parolen barg die Stimmung eine gewisse Teehausromantik. Man war unter sich, traf zwischen Media-Markt, Koranunterricht und McFit die Glaubensbrüder und hatte insgesamt einen angenehmen Samstagnachmittag. Mission accomplished.

Unheimliche Allianzen im Kampf gegen Israel – Eine Retrospektive des weltweiten antisemitischen Irrsinns

Posted in Kategorie, Texte with tags , , , , , on Januar 23, 2009 by stockfisch

Kaum hatte die militante Selbstverteidigung Israels begonnen, kaum war die militärische Antwort der IDF auf den permanenten Raketenbeschuss israelischer Wohnhäuser und Siedlungen durch die islamofaschistische Hamas angebrochen, schon stand sie wieder in Reih und Glied: die altbekannte Koalition der „Friedensbewegten“ sowie Anhängern von klerikalfaschistischen Terrortruppen vom Schlage der Hamas oder Hisbollah. Schon wurden 20 Jahre alte Flugblätter rausgekramt und etwas auf den neuesten Stand gebracht, die alten Palifeudel aus der Mottenkiste geholt oder bei H&M im Dutzend gekauft, stand die Gemeinschaft der Freunde „unterdrückter Völker“ von links bis rechts auf einer Linie mit Befürwortern von Selbstmordattentaten, islamischen Gottesstaaten und anderen Widerlingen. Die deutsche Linke marschiert eifrig mit, wenn es wieder einmal gegen den „zionistischen Menschenfeind“ geht – den Staate Israel, diesen „Hort des Bösen“, der gnadenlos und selbstredend nur aus „rassistisch-imperialistisch-kolonialistischen“ Motiven Krieg gegen die palästinensische Zivilbevölkerung führt. Das völlig gerechtfertigte Eingreifen der israelischen Armee gegen die antisemitische Terrorgruppe Hamas reichte aus, um die unterschiedlichsten Gruppierungen, die sich sonst vermutlich geflissentlich ignorieren würden, an einen Tisch bzw. auf die Strasse zu bringen. Auf den zahlreichen Demonstrationen, die seit Beginn der israelischen Offensive in ganz Europa stattfinden, wehten u.a. in München, Berlin und Düsseldorf einträchtig Antifa-Fahnen neben palästinensischen, libanesischen, saudi-arabischen und anderen Nationalfahnen hochemanzipatorischer Staaten. In München wurde am Rande einer „Gaza-Solidemo“ versucht, das Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus zu beschädigen, auf allen anderen Demos waren Parolen von „Intifada bis zum Sieg“ über „Kindermörder Israel“ bis hin zu „allahu akbar“ und „Tod Israel“ zu hören. In Hamburg wurden Schilder mit der Aufschrift „Geben sie Zionismus keine Chance“ hochgehalten, Hamas- und Hisbollah-Flaggen geschwenkt und grüne Hamas-Stirnbänder getragen. In Duisburg bewarfen Teilnehmer einer von der islamischen Gemeinde Milli Görüs initiierten Demonstration ein Fenster, in dem eine israelische Fahne hing, mit Steinen und anderen Gegenständen. Die Polizei verschaffte sich schliesslich gewaltsam Zutritt zu der betroffenen Wohnung und entfernte unter dem Jubel tausender Demonstranten die israelische Fahne. Außerhalb Deutschlands wurde der Hass auf den „zionistischen Völkerfeind“ noch heftiger ausgelebt, in London kam es zu Auseinandersetzungen vor der israelischen Botschaft, ähnlich wie in Athen, wo es am 30.12.2008 am Rande einer Demonstration ebenfalls vor dem israelischen Konsulat zu schweren Straßenschlachten kam. Verantwortliche für die israelfeindlichen Krawalle in Athen waren übrigens – Petitesse am Rande – die von der deutschen Linken in den letzten Wochen so hochgelobten und achso emanzipatorischen griechischen Anarchisten, die nach dem tödlichen Schuss eines Polizisten auf einen 15-jährigen im Athener „Szenekiez“ Exarchia alles kurz und klein schlugen, was Ihnen vor die Pflastersteine und Molotov-Cocktails kam und die nun gemeinsam mit den Stalinisten der griechischen Partei KKE zusammen gegen Israel demonstrieren. In Wien manifestierte sich ebenfalls der weltweite antisemitische Wahnsinn in Form von Großdemos mit bis zu 7000 Teilnehmern, darunter nahezu die gesamte ausserparlamentarische Linke, insbesondere hervorzuheben die sogenannte „Antiimperialistische Koordination“, die schonmal Geld für den „irakischen Widerstand“ sammelte. Die linke italienische Zeitung L`Unita veröffentlichte ein Interview mit Hamas-Sprecher Fawzi Barhoum, in dem dieser ungehindert Selbstmordattentäter als „Helden des palästinensischen Widerstands“ hochleben lassen konnte. Bezeichnenderweise wurde dieses Interview unkommentiert auf der Seite von „de.indymedia.org“ veröffentlicht.
Mittlerweile haben es die militanten Israelhasser nicht nur bei Drohgebärden gelassen, in Toulouse, London und Helsingborg(Schweden) wurden Brandanschläge auf Synagogen bzw. jüdische Gemeindehäuser begangen, in der dänischen Stadt Odense schoss ein Palästinenser in einem Einkaufszentrum zwei Israelis nieder. Allein in London wurden seit dem 29.12.2008 fast 30 antisemitische Anschläge registriert. Auch in Deutschland wurden jüdische Symbole angegriffen, im Nazi-Erlebnis-Park Mecklenburg-Vorpommern gab es im Januar bislang 3 Anschläge, u.a. in Rostock, wo mehrere Scheiben des jüdischen Gemeindehauses eingeworfen wurden. Zwar sind die Attacken in Mecklenburg-Vorpommern wohl der Neonazi-Szene zuzurechnen, allerdings machten die „Nationalen Sozialisten Rostock“ duch Schmierereien a la „Freiheit für Palästina“, „Zionismus zerschlagen“ und „Intifada“ klar, welches Maß an Sympathie sie für islamische Mörderbanden aufbringen. Es wächst zusammen, was zusammengehört…
Wir wissen auch nicht, welches Ausmaß der antisemitische Mob noch annehmen wird, und was man Ihm entgegensetzen kann. Die wenigen Demos bzw. Kundgebungen, welche sich klar für Israel und sein Recht auf (bewaffnete) Selbstverteidigung aussprachen, zogen insgesamt weniger Menschen an als zwei „Gaza-Soli-Demos“ an einem Wochenende zusammen. Dennoch stellen diese zumindest einen Anfang dar und sind unbedingt zu unterstützen, auch wenn man manchmal, wie zuletzt in Göttingen oder Kassel, um seine körperliche Unversehrtheit fürchten muss.
In diesem Sinne:
LANG LEBE ISRAEL

“Hamburg für Israel!” – Solidaritätskundgebung am 17.01.

Posted in Demo, Kundgebung with tags on Januar 12, 2009 by stockfisch

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Den Aufruf gibt es hier.
Israel verteidigt sich derzeit gegen den acht Jahre andauernden Raketenbeschuss durch die Hamas, der auch nach dem israelischen Abzug aus dem Gazastreifens anhält. Nicht alle haben Verständnis für das israelische Vorgehen in der “Operation Gegossenes Blei”. In Hamburg hat sich daher ein Netzwerk gebildet, dass über die Hintergründe der aktuellen Ereignisse informieren will und zu einer Solidaritätskundgebung auf dem Ida-Ehre-Platz in Hamburg am Samstag, den 17. Januar (18.00 Uhr) aufruft.

Der letzte Gefallen

Posted in Kategorie, Texte with tags , , , on Januar 10, 2009 by stockfisch

Vor dem baldigen Ende ihrer Amtszeit würden wir die Bush Administartion gerne noch um einen letzten Gefallen bitten:

This application emerged from our true conviction, that the state of Austria should rank among the Axsis of Evil. In the following, we will give you the reasons from which we draw this conclusion.
In 2007 the OMV, which is by the way Austria`s largest energy-corporation, made a contract with the Iranian regime, that contains gas supplies to the amount of 22 Million €. The Austrian state holds about 30% of OMV`s shares. However, no subjection from Austrian politicians occured. No honest efforts to stop that deal were made by any relevant political forces. It is more than obvious that the money strengthened the regime in its efforts to pursue their nuclear power programm. Furthermore, there is the political benefit for Iran that comes along with this transaction. Or, as a high iranian representative points it out quite clearly: “Austria is our gate to the EU”. Besides gas, Austria is involved in other delicate businesses concerning the Iran, so as arms trade. The Austrian weapon factory Steyr-Mannlicher delivered high-precision rifles (Type HS.50) to the country that is continuously threatening Israel. The reaction to these alligations, that had already been raised by the U.S Government, is similar to reaction totalitarian regimes show if they are confronted with their mistakes: “We don’t want any interference into our inner affairs”. That`s it.
In addition to these, already devastating evidences, there is even more that proves Austria’s viciousness. In many regions a predominace of extrem-right or even fascist views can be maintained. In the last elections, the right-winged FPÖ of the recently diseased Jörg Haider has reached a result of nearly 30%. Haider was extremly popular not only in his home county of Kärnten. After his death the whole country fell into a state of deep sadness. Thousends attened in his funeral.
“Austria lost a big statesman” could be heard not only on the streets but also from the media.
Regarding this disgusting reality, we highly recommand a total re-education of the Austrian people. We hope now that you faced the evil you will reply our application positivly. We would be grateful if you made the world a better place by putting Austria in its place again.

Die Petition als PDF-Datei. (Rechtsklick->Ziel speichern unter)

Personenkult und Projektion

Posted in Texte on November 23, 2008 by stockfisch

Am 8.11.2008 fand in Lübeck eine von der Lübecker Gruppe „Anarchist Federation“ initiierte und von etwa 100 Leuten besuchte Demonstration unter dem Motto „Deutschland? – Nie wieder! Gegen Rassismus und Antisemitismus! Gegen Volk und Nation!“ statt.

In dem eher plakativen und von einigen merkwürdigen Formulierungen (1) durchzogenen Aufruf, den sechs weitere linksradikale Gruppen aus Schleswig-Holstein unterzeichneten, wurden in einem kurzen Absatz die gegen Jüdinnen und Juden gerichteten Novemberpogrome, die einen vorläufigen Höhepunkt im deutschen Vernichtungsantisemitismus darstellten, thematisiert.

In den folgenden beiden Absätzen wurde auf den sich kurz nach dem Fall der Mauer am 9.11.1989 entwickelnden deutschnationalen Taumel und seine folgerichtigen Begleiterscheinungen wie die damals fast täglichen Hetzjagden und pogromartigen Ausschreitungen des deutschen Mobs gegen alle als „Volksfeinde“ identifizierten Menschen eingegangen sowie ein Blick auf die heutigen deutschen Zustände geworfen.

Ließ nun bereits der Aufruf aufgrund der oben genannten Kritikpunkte sowie die Vorbereitungsphase nicht all zuviel Gutes erwarten, so gestaltete sich die Veranstaltung dann leider noch um einiges schlimmer als gedacht. Während der Großteil der Schleswig-Holsteiner Restautonomen lieber im Wendland durch den Schlamm robbte und mit der Gutmenschen-Zivilgesellschaft gegen den Castor demonstrierte, fanden sich, wie bereits erwähnt, gerade einmal knapp 100 Leute ein: darunter einige organisierte Menschen sowie der übliche Klüngel aus erlebnisorientierten und mit Bierflaschen bestückten Punkerkiddies.

Begleitet wurde die Demonstration durch die üblichen stumpfen und absolut nicht anlassbezogenen Parolen. So waren neben dem obligatorischen „Nazis raus“ -Geschreie auch so genannte „sozialrevolutionäre“ Parolen zu hören, die kraft des emporragenden und durch Rosa Luxemburgs Konterfei verzierten Transparents „Revolution statt Deutschland“ der Kieler Gruppe „Zunder“ noch optisch untermalt wurden.

Hier stellt sich für uns die Frage, ob es der Gruppe Zunder überhaupt noch um ein Gedenken der Opfer des Antisemitismus geht, wenn ihr am Vortag des 70. Jahrestags der Reichspogromnacht nichts Besseres einfällt, als ihre Vorstellungen von „Revolution“ und „sozialer Befreiung“ nach Außen zu tragen. Denn auf uns wirkt dies eher wie eine Instrumentalisierung derjenigen, die um den 9.11.1938 Opfer des deutsch-völkischen Wahns wurden, nämlich der als „Gegenrasse“ imaginierten Jüdinnen und Juden.

Diese auf der Demo gezeigte Tendenz spiegelte sich auch in ihrem Redebeitrag beziehungsweise in ihrer Flugschrift wider, die sich inhaltlich auf alle Ereignisse bezieht, die an jenem geschichtsträchtigen Datum der deutschen Geschichte stattfanden.

Positiv, das Flugblatt betreffend, ist die Mühe der Gruppe „Zunder“, auf vier Seiten die wichtigsten Geschehnisse zu rekapitulieren, wobei der Personenkult ein wenig stört. Denn nebst der die Vorderseite des Flugblatts schmückenden Rosa Luxemburg lässt sich noch ein weiteres Porträt – diesmal aus dem Fundus der realsozialistischen“ Elite -, nämlich der autoritäre Schwulenhasser Ernesto „Che“ Guevara auf einem Bild DDR-Oppositioneller wieder finden, die nicht etwa die Parteienherrschaft der Emanzipation wegen negierten, sondern sie lediglich reformieren wollten.

Darüber hinaus fällt die Gruppe „Zunder“ der vulgären Dichotomie vom gesellschaftlichen Oben und Unten anheim, was sich vor allem am Ende des Flugblattes offenbart, da dort behauptet, wird, wo es an einer „revolutionäre[n]Bewegung von unten“ mangele, siege die Barbarei, was impliziert, der Faschismus sei ein „von Oben“ oktroyierter gewesen und habe keine Massenbasis besessen. Allerdings haben ebenso Arbeiter und sich sozialistisch dünkende Personen gegen das „Judenkapital“ gehetzt, was verifiziert, dass das Proletariat keine privilegierte erkenntnistheoretische Stellung hat, sondern genauso den Verblendungszusammenhängen unterliegt und diese nicht eo ipso durchdringen kann.

Aber Antisemitismus und Rassismus sind nicht etwa Instrumente „der Herrschenden“, wie die Gruppe „Zunder“ in einem Absatz suggeriert (2), sondern Ausdrücke eines Drangs zur Personalisierung und Konkretisierung abstrakter Sachzusammenhänge und der negativen Aspekte des Kapitals. Daher sind die „zaghafte[n], oft noch ziellose[n] Versuche […] das Bestehende zu hinterfragen“, um die man nicht „drumrum“ [sic] kommt und die, „Zunder“ zufolge, ob der aktuellen Krise aufkeimen sollen, nicht per se emanzipatorisch, auch nicht, wenn sie die Massen erreichten, wovon gen Ende der Schrift ebenfalls deliriert wird.

Positiv hervorzuheben an dieser Demonstration wäre lediglich zweierlei: Zum einen die Tatsache, dass wohl erstmalig in Schleswig-Holstein Israelfahnen auf einer Demonstration zu sehen waren, deren Trägerinnen und Träger nicht um ihre physische Unversehrtheit fürchten mussten und zum anderen der Redebeitrag der Kieler Gruppe „Marlene hates Germany“, der jedoch durch einige Demoteilnehmer belächelt beziehungsweise gestört wurde.

Die nur sporadisch funktionierenden Boxen des Lautsprecherwagens kompromittierten diese Veranstaltung endgültig und wurden lediglich durch die Wortwahl der Gruppe „Schwarze Ranke“ übertroffen, die von Menschen „jüdischer Abstammung“ schwadronierte, den Euphemismus „Reichskristallnacht“ für die Novemberpogrome verwendete und ihren Redebeitrag mit den Worten „Gegen jeden Staat – Für den Anarchismus“ beendete. Wer letzteres zu solch einem Anlass wiedergibt, hat wohl die Kontinuität des Antisemitismus nicht verstanden. Denn dass Israel bis heute den einzigen Schutzraum für Jüdinnen und Juden darstellt, an dem sie sich auch militärisch gegen jede Erscheinungsform des Antisemitismus verteidigen können, wird bei solch undifferenziert staatskritischen Aussagen deutscher Linker wie „Gegen jeden Staat“ schlechterdings übersehen.

  1. kranker Antisemitismus“, als ob es einen gesunden gäbe!

  2. […] nationalistische Kriegspropaganda und Minderheitenhetze der Mächtigen (!) […]“

  3. Dass israelsolidarische Personen in Norddeutschland weiterhin gefährlich leben, zeigten mal wieder die Ereignisse auf der Demo am 3.10.2008 in Hamburg.

Link zum Aufruf der Gruppe Anarchist Federaton
Link zum Flugblatt der Gruppe Zunder